🥤Zu viel Zucker macht auf Dauer krank. Adipositas und Diabetes Typ 2 sind keine Randthemen mehr. Es ist richtig, früh darauf hinzuweisen und das bevor daraus eine Krankheit wird, die ein Leben lang bleibt.Aber: Falsch ist der Schluss, den der Bundesfinanzminister daraus zieht. Wer Eigenverantwortung ernst nimmt, setzt auf Aufklärung und ehrliche Kennzeichnung, nicht auf eine Steuer, die alle Getränke trifft.Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder sich schlecht ernähren. Die allermeisten Familien bei uns im Westmünsterland achten sehr genau darauf, was auf den Tisch und in die Brotdose kommt und werden zudem von Erziehern und Lehrkräften kontinuierlich darauf hingewiesen. Was einigen fehlt, ist nicht der Wille, sondern manchmal das Wissen, die Zeit und der Preisspielraum.Wer zur zuckerfreien Variante greift, macht genau das, was politisch gewollt ist und soll dafür trotzdem zahlen?Im Entwurf des Finanzministers Klingbeil steht ausdrücklich, dass die Abgabe zusätzliche Einnahmen für den Bundeshaushalt bringen soll. Damit ist es keine Gesundheitsmaßnahme mehr, sondern eine neue Verbrauchsteuer durch die Hintertür. Bezahlen würden sie die Familien an der Supermarktkasse.👉🏻 Der bessere Weg: Mehr Bewegung und weniger Zucker in den Rezepturen.Entschieden ist übrigens noch nichts. Bisher ist das ein Arbeitspapier. Im Bundestag werden wir sehr genau hinschauen. ✅#Zuckersteuer
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